Am Sonntag 7. Juni startete die Trachtengruppe Römerswil, inklusive Täschliträger, in Richtung Ballenberg. Im Freilichtmuseum war, als Spezialprogramm, die Präsentation der Zentralschweiz angesagt. Auf verschiedenen Plätzen wurde Innerschweizer Brauchtum gezeigt. Da gab es Fahnenschwinger, Alphornbläser, Musikanten und Tänzer. Unsere Gruppe durfte zwei Tänze zum Besten geben. Zwischen den Auftritten konnten wir ein feines Mittagessen geniessen. Die Spätzli waren zwar so knackig, dass wir um unsere Zähne bangen mussten.
Am Schlussevent musizierten und tanzten Trachtenleute aus den Kantonen Luzern, Nid- und Obwalden, Zug, Schwyz und Uri.
Die Heimreise wurde auf verschiedenen Wegen angetreten. Die einen kamen ziemlich direkt nach Hause, bei den anderen gab es ein längeres Reisli mit Seerundfahrt und Gewitterregen. Während der Fahrt konnten wir sogar diesen Bericht gemeinsam verfassen.
Dank Chauffeur Markus kamen wir, etwas später, trotzdem gut nach Hause.
Für die Andacht schlossen wir uns dieses Jahr beim frohen Alter an. Sie fand in der Kirche Römerswil statt und gab wieder viele Gedanken und Anregungen mit auf den Weg. Nach der Andacht machten wir es uns im Restaurant Mühleholz gemütlich.
An diesem etwas kühlen Samstag hatten Martin und Heidi ihre Trachtenhochzeit. Am Vormittag machten wir die Turnhalle für den Apéros bereit. Und am Nachmittag standen wir vor der Kirche spalier, in der Tracht und einer schön geschmückten Mistgabel. Beim anschliessenden Apéros waren wir für den Ausschank zuständig. Wobei noch reichlich Zeit für den einen oder anderen Schwaz blieb. Nachdem die Gesellschaft langsam weiter zog, räumten wir noch die Halle auf. Nach getaner Arbeit, gingen wir gemeinsam ins Restaurant Gormund zum Abendessen. Dort warteten wir gespannt auf den Anruf der Tafelmajorin, denn wir wollen das Hochzeitspaar noch mit ein paar Tänzen überraschen. Schliesslich war es soweit und wir machten uns auf den Weg runter zum Sidenberg. Das Fest fand in einem alten Schopf bei Martin und Heidi statt. Wir führten die ersten Tänze auf und forderten dann das Hochzeitspaar zum Mitmachen auf. Nach dem Auftritt wurden wir zum Dessert eingeladen, welches sehr fein war, und bei Kaffee und Bier hatten wir noch ein paar schöne Stunden.
Den Schlusshöck hielten wir in der Kaplanei ab. Zum Essen gab es heissen Schinken mit Salat. Danach dankte Christa allen Helfern des Heimatabends und überreichte ihnen ein kleines Präsent. Zum Schluss dankten wir vom Vorstand auch Christa für die geleistete Arbeit und überreichten ihr ein kleines Bäumlein. Zum Schluss gab es noch ein Dessert und wir liessen den Abend ausklingen.
Der Heimatabend bot ein abwechslungsreiches Programm.
Die Tanzgruppe sowie die Kindertanzgruppe gaben schöne Trachtentänze zum Besten. Zwischendurch lockerten zwei Gastgruppen den Abend auf. Die Familienkapelle Schmidig konnte mit ihrer feinen Ländlermusik überzeugen. Und die Holzschue Musig aus Luzern, eine Kleinformation im Stile einer Guggenmusig, interpretierte diverse Volksstücke auf ihre Art.
Zu unserem Jubiläum machten wir uns selber ein Geschenk und enthüllten zu Beginn des Abends ein Bühnenbild. Es zeigt Römerswil von seiner besten Seite, mit den Bergen im Hintergrund. Durch das Programm führte Lisbeth und Sepp Felber, mit ihren witzigen Reimen konnten sie dem Publikum manch ein Lacher entlocken.
Von den Trachtentänzen stach vor allem das Jubiläums-Potpourri hervor, ein circa 9 Minuten langer Tanz welcher aus mehreren Tänzen zusammengesetzt ist. Das Publikum applaudierte, worauf wir den Tanz noch ein zweites Mal aufführten. Begleitet wurden wir von den Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss. Sie sorgten auch nach dem Programm für die Tanzmusik und Unterhaltung bis in die frühen Stunden.